
Der Katholikenrat empfiehlt zwei Veranstaltungen zum Tag der Schöpfung in Ostritz (4. September) und Zwickau (6. September):
Unter dem Motto „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ (Hiob 38,18) lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Sachsen zusammen mit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und dem Bistum Dresden-Meißen zum diesjährigen Tag der Schöpfung in die Zisterzienserinnenabtei St. Marienthal nach Ostritz ein. Gastgeber sind das Kloster und das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal.
Geplant ist ein vielfältiges Programm zum Thema Schöpfung, Biodiversität und Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Nach der Begrüßung um 15:30 Uhr beginnen vielerlei parallele Führungen, zum Wasserkraftwerk, über die Streuobstwiese, durch den Zukunftswald und die Klostergärtnerei.
Um 17 Uhr hält Dr. Fritz Brickwedde den Vortrag „Gottes gute Schöpfung ist gefährdet – was können wir tun?“ Er ist Vorsitzender des Stiftungsrates der Heinz-Sielmann-Stiftung und Ehrenbürger der Stadt Ostritz. Um 18.30 Uhr sind alle herzlich eingeladen zum Ökumenischen Gottesdienst mit Generalvikar Andreas Kutschke und Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel, der die Predigt hält. Der Tag endet mit einem Konzert der polnischen Band „Sanctus“ aus Danzig. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Infos zum Tag der Schöpfung in Ostritz finden Sie hier.
Auch in Zwickau gibt es eine Veranstaltung zum Tag der Schöpfung; hier am Sonntag (6. September). Die Kirchen der Stadt laden von 10 bis 14 Uhr auf das WISMUT-Gelände der IAA Helmsdorf in Zwickau-Hartmannsdorf (Harthstraße, Abzweig Hartmannsdorf) ein. Hier ist das Motto „Zurück ins Paradies?“. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein vielfältiges Programm für Kinder und Erwachsene rund um Umwelt- und Naturschutz, Renaturierung, Recycling sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen freuen. Der Veranstaltungsort macht sichtbar, wie stark der Mensch in die Natur eingegriffen hat – und wie durch langfristige Renaturierung neue Lebensräume entstehen können. Zugleich bietet das Gelände einen besonderen Bezug zur Bergbaugeschichte der Region und lädt dazu ein, über Verantwortung, nachhaltige Entwicklung und die Schönheit der Schöpfung ins Gespräch zu kommen.
Den Auftakt bildet um 10 Uhr ein Gottesdienst unter freiem Himmel begleitet durch Chor und Band. Parallel wird auch ein Kindergottesdienst angeboten. Der Gottesdienst soll in diesem Jahr zugleich den Stadtfest-Gottesdienst ersetzen. Die ökumenische Gemeinschaft der Kirchen ist dabei ein wichtiges Anliegen der Veranstaltung.
Im Anschluss sind Podiumsgespräche mit Gästen aus Politik, Wissenschaft, Kirche, WISMUT und Schulen sowie Informations- und Mitmachstände, Exkursionen auf dem Gelände sowie Kinderprogramm geplant. Auch Verpflegungsstände werden bereitstehen. Die Veranstalter rechnen mit 600 Besucherinnen und Besuchern.
Infos zum Tag der Schöpfung in Zwickau finden Sie hier.
Beitrag erstellt mit Material der Pressestelle des Bistums Dresden-Meißen. Foto: (C) Pixabay

