Kennen Sie schon unsere spannende Ökumene-Ausstellung? Oder die Ausstellung „Stille Heldinnen“? Holen Sie sie zu sich in Ihre Gemeinde! Hier gibt’s alle Informationen zu diesen Angeboten des Katholikenrates.

Ökumeneausstellung

In Vorbereitung des 100. Katholikentages entschied sich der Katholikenrat eine Ausstellung zur Geschichte der Ökumene im Bistum Dresden-Meißen zu entwicklen und auszuarbeiten.

Die Ausstellung trägt nun die Überschrift „Ökumene in Vergangenheit und Zukunft“, kann jedoch nur „Streiflichter der Ökumene“ vorstellen und erhebt keinen Anspruch auf (historische) Vollständigkeit. Unsere Ansprechpartner waren und sind die Gemeinde, die Zielgruppe ist die gemeindliche Ökumene.

Für die thematische Zusammenstellung zeichnet sich eine ökumenische Arbeitsgruppe verantwortlich.   

Insgesamt umfasst die Ausstellung zehn Tafeln mit folgenden Themen:

  1. Streiflichter aus 100 Jahren Ökumene
  2. Konkret : 3 Beispiele, Friedensgebet/Friedensdekade/Bibelwoche
  3. Gemeinsames erklärt: Taufe, Rechtfertigungslehre, II. Vaticanum, Charta Ökumenica
  4. Bewährte Praxis         
  5. Visionen zulassen – Abendmahl/Eucharistie/Agape
  6. Lebensentwürfe: Entschiedenheit und Treue
  7. Weggemeinschaften – Pilgern
  8. Lernen und Wirken – Ökumenisch lernen
  9. Den Blick weiten
  10. Offene Diskussion

Während des Katholikentages 2016 war die Ausstellung im Ökumene-Zentrum von Donnerstag bis Sonnabend zu besichtigen.

Nun möchten wir natürlich nicht, dass diese großartige Ausstellung in einem Archivlager verschwinden, sondern wollen Sie einladen diese Tafeln zu sich zu holen und die Großartigkeit der Ökumene zu präsentieren. Sie können sich die Ausstellung für Ihre Gemeinde, Stadt, Bildungshaus etc. kostenfrei ausleihen und  müssen lediglich den Transport/die Abholung organisieren. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an die Geschäftsstelle des Katholikenrates

Ausstellung „Stille Heldinnen“ – Frauen aus dem Bistum Dresden-Meißen

Sie waren besondere Frauen, die, alleinstehend oder familiär, im Beruf, in einer Pfarrgemeinde oder in sozialen Diensten – ein Leben führten, das nicht vergessen werden soll.
Die Ausstellung „Stille Heldinnen“ beschreibt die Lebenssituationen und Wege von 28 Frauen aus dem Bistum Dresden-Meißen die im Gebiet von Sachsen, Ost-Thüringen und der Lausitz als katholische Christinnen lebten. Sie lebten und wirkten seit der Bistumsneugründung 1921 meistens „im Stillen“ – in zwei Diktaturen unter Diasporaverhältnissen.

im Bildermuseum Leipzig

Die zusammengetragenen Biografien sollen ein Beispiel für das Engagement, den Mut, die Kraft und die Liebe der vielen Frauen sein, die in Vergangenheit und Gegenwart selbst aktiv waren oder sind und in ihren Gemeinden, am Arbeitsplatz oder in ihrem Umfeld oftmals ungeachtet wirken. Die in der Ausstellung vorgestellten 28 Frauen können nur ein Zeichen für viele ungenannte Lebenswege sein.

Deshalb ist es ein Anliegen der Ausstellung ist es, das Engagement von Frauen auch innerhalb der Kirche stärker sichtbar zu machen, um ein Nachdenken für eine Geschlechtergerechtigkeit «im Sinne von Jesus» zu fördern.

Die Ausstellung umfasst zehn Säulen und kann kostenfrei ausgeliehen werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Katholikenrates.