In Stuttgart ist am 31. Januar die sechste Synodalversammlung des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland zu Ende gegangen – auch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Bistum Dresden-Meißen. Die letzte Zusammenkunft dieser Art fand 2023 statt, seitdem hat der Synodale Ausschuss gearbeitet. An der jetzigen Synodalversammlung nahmen 177 Synodale, 15 Beraterinnen und Berater sowie sieben Beobachterinnen und Beobachter und elf Gäste teil. Die Versammlung hat den bisherigen Synodalen Weg und die Umsetzung seiner Beschlüsse evaluiert und Zukunftsperspektiven beraten.

Ein wichtiger Schritt war die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung: Unter dem Leitwort „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“ bekräftigten die Synodalen die Notwendigkeit fortgesetzter Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche. Entscheidend sei die Überwindung der systemischen Ursachen. „Eine hoffnungsfrohe Kirche, die nichts mehr verschleiert und sich erneuert“, könne eine wirksamere Kirche in der Welt sein. „Mit der Synodalkonferenz wird die katholische Kirche in Deutschland ein Instrument gewinnen, um dauerhaft die systemischen Dimensionen des Machtmissbrauchs zu bekämpfen“, heißt es in der Erklärung weiter. „Das Ziel der Synodalkonferenz ist es, Partizipation, Transparenz und Rechenschaft zu sichern, Diskriminierung zu bekämpfen und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.“ Gemeinsame Beratungen und gemeinsame Beschlüsse von Bischöfen und Laien gäben Entscheidungen Nachdruck: „Denn unsere Kirche hat die Aufgabe, in unserer zerrissenen Welt die Frohe Botschaft sichtbar zu machen.“

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier (pdf), einen Überblick über die Beschlüsse und Ergebnisse des Synodalen Weges können Sie hier (pdf) herunterladen.

Quellenhinweis: Dieser Text enthält Pressematerial des Synodalen Weges, alle aktuellen Medieninformationen des Synodalen Weges finden Sie hier.

„Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“: Sechste Synodalversammlung in Stuttgart beendet